Der Speck der Europäer
Männer aus dem Baltikum sind am dünnsten - und

österreichische Frauen .
Österreichs Männer

sind im Vergleich zu ihren Geschlechtsgenossen aus anderen EU-Ländern überdurchschnittlich häufig dick: Mehr als die Hälfte der männlichen Bevölkerung (50,8 Prozent) gilt laut Eurostat als übergewichtig.
Einen so hohen Anteil hat innerhalb der Mitgliedstaaten nur noch Griechenland. Ganz anders bei den Frauen: Hier weist Österreich den geringsten Prozentsatz an Übergewichtigen auf.
Der europäische Vergleich
Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Union, legte seiner Erhebung den Body-Mass-Index (BMI) zu Grunde gelegt. In Deutschland gelten demnach 48 Prozent der Männer als übergewichtig (BMI 25 bis 29,9).
In diese Kategorie fallen auch rund ein Drittel aller Frauen in Griechenland (36,5 Prozent), England (33,6 Prozent) und Portugal (32,4 Prozent).
Dünn: Österreichs Frauen, baltische Männer
Die niedrigsten Prozentsätze übergewichtiger Männer wiesen laut Eurostat Lettland (32,5 Prozent), Estland (33,4 Prozent) und Frankreich (35,1 Prozent) aus.
Die geringste Anteile übergewichtiger Frauen wurden in Österreich (20,3 Prozent), Frankreich (21,2 Prozent) und der Slowakei (22,4 Prozent) ermittelt.
Mehr Männer als Frauen fettleibig
In allen Mitgliedstaaten sind mehr Männer als Frauen übergewichtig. Der Bevölkerungsanteil der Fettleibigen (BMI über 30) liegt in den einzelnen Ländern zwischen rund einem Viertel und weniger als zehn Prozent. In der Hälfte der EU-Länder sind mehr Männer als Frauen fettleibig.
Rund jeder elfte Österreicher fettleibig
In Österreich werden 8,6 Prozent der Männer als fettleibig oder adipös eingestuft. Bei den ebenso häufig übergewichtigen Griechen sind es 10,6 Prozent.
Hingegen gilt gleich rund ein Viertel der Männer in Malta (25,1 Prozent) als fettleibig. An zweiter Stelle folgte England (22,3 Prozent). Bei den Frauen waren die Anteile der Fettleibigen in England (23 Prozent) und Deutschland (21,7 Prozent) am höchsten.
Die niedrigsten Anteile fettleibiger Männer verzeichneten Rumänien (7,7 Prozent) und die Niederlande (7,9 Prozent). Bei den Frauen waren es Italien (7,9 Prozent) und Österreich (8,6 Prozent).