|
Alle interessanten Fundstücke zum Thema Feinstaub
Bim und U-Bahn als Feinstaubschleudern
Eine neue Studie der TU Wien lässt aufhorchen: Demnach sollen die Wiener Linien - konkret Straßenbahn und U-Bahn - fast genauso viel Feinstaub produzieren wie der Autoverkehr.
Straßenbahnen und U-Bahnen produzieren angeblich annähernd so viel Feinstaub wie Autoverkehr.
500 Tonnen Feinstaub
"Öffi fahren - Feinstaub sparen": Mit dieser Inormationskampagne wirbt die Stadt Wien für das Umsteigen auf Straßenbahn und U-Bahn in Sachen Feinstaub-Problematik.
Doch dem widerspricht nun eine Diplomarbeit der Technischen Universität Wien. So sollen die Wiener Linien jährlich rund 500 Tonnen Feinstaub produzieren. Das wäre nahezu gleich viel wie der Wiener Autoverkehr.
Bremsen mit schlechtem Quarzsand
Die Hauptschuld trägt demnach ein bei den Öffis eingesetzter Quarzsand, der beim Bremsen auf die Schienen gestreut wird. Studienleiter Hans-Peter Lenz hält das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zwar für richtig, sieht aber Handlungsbedarf.
Denn eine Art Partikelfilter für die Öffis stehe noch aus, so Lenz. Da liege ein Einsparungspotential für Schadstoffemissionen. Der gesundheitsschädliche Sand sollte auf jeden Fall ersetzt werden.
Zudem könnten U-Bahn- und Straßenbahn-Fahrer für Bremsvorgänge noch besser geschult werden, erklärte Lenz.
ÖVP fordert Verbot
Die TU-Studie rief auch die Wiener ÖVP auf den Plan. Umweltsprecher Roman Stiftner forderte in einer Aussendung ein Verbot von Quarzsand als Brems- und Anfahrhilfe.
Seitens der regierenden SPÖ wurde betont, dass sich das Unternehmen bereits um alternative Lösungen bemühe.
__________________
Husqvarna treuer Highsiderspezialist !
----------------------------------------------
|