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Das Drift-Karussell dreht sich weiter – dritte Runde der österreichischen Supermoto
Die österreichische Supermoto Staatsmeisterschaft geht am Wochenende vom 19. und 20. Juni im steirischen Greinbach bei Hartberg in die dritte Runde der Saison 2010. Die Strecke des PS Racing Centers begeistert schon seit Jahren die Piloten und Fans der österreichischen Supermoto Staatsmeisterschaft. Eine Kurve folgt der nächsten, Geraden sucht man hier vergeblich. In dieser einzigartigen Arena werden die Kämpfe um ÖM-Punkte unter Garantie wieder sehr spannend werden.
Die Königsklasse S1 wird nach den ersten beiden Events nach wie vor von Viktor Bolsec (HR) angeführt. Jürgen Künzel (D) konnte sich vor Florian Praxmarer (T) schieben. Der junge Tiroler landete in Neutal trotz technischer Probleme auf den Plätzen drei und vier, womit er Österreichs heißestes Eisen in der S1 bleibt. Hannes Maier (OÖ) läuft nach vier Rennen noch immer seinem Glück hinterher. Zwar ist der KTM-Pilot immer unter den schnellsten zu finden, verliert aber oft durch Startkollisionen und Stürze wertvolle Sekunden. Wenig besser hat es bisher Rudolf Bauer (OÖ) erwischt. Bei der Saisoneröffnung stürzte er nach einem spektakulären technischen Defekt, in Neutal wurde er im ersten Rennen in eine Startkollision verwickelt und musste das Feld von hinten aufrollen. Erst im zweiten Lauf konnte er sein Potential voll ausschöpfen und holte seinen ersten Sieg in der S1! Für Greinbach haben sich natürlich alle viel vorgenommen, hier hofft jeder, das Glück auf seiner Seite zu haben und volle Punkte einsacken zu können.
In der hubraumoffenen Klasse S Open führt nach vier Rennen Christian Schreyer (D), die Österreicher Heinz Hochreiter (NÖ), Christian Enenkel (T) und Hanson Schruf (NÖ) sind ihm aber dicht auf den Fersen. Enenkel und Hochreiter konnten die beiden Läufe in Neutal für sich entscheiden, während Schruf mit den Plätzen vier und fünf nur Schadensbegrenzung betreiben konnte und in der Gesamtwertung vom zweiten auf den vierten Rang zurückgefallen ist. In Greinbach will er aber wieder zuschlagen. Die Strecke liegt ihm und sollte ihm Top-Platzierungen ermöglichen. Noch immer nicht ganz fit ist hingegen der amtierende Meister Andreas Rothbauer. Seine Schulterverletzung beeinträchtigt ihn vor allem in den Rennen trotz Orthese, mit unglaublicher Willenskraft hat er sich trotzdem durch die bisherigen Rennen geschlagen. Man darf gespannt sein, wie er auf dem flüssigen Kurs mit dem Highspeed-Offroad in Greinbach zu Recht kommen wird.
Die Nachwuchsklassen der österreichischen Supermoto Staatsmeisterschaft sind ebenfalls heiß umkämpft. Bei den Junioren konnte Lukas Höllbacher (S) zwar 3 der vier bisherigen Rennen gewinnen, Josef Stehrer (S) und Max Niewiadornsky (D) sitzen ihm aber im Nacken. In der Jugend ÖM führt Andreas Buschberger (OÖ) mit der Maximalpunktzahl. Alle Rennsiege gingen auf sein Konto.
Neben den vier österreichischen Meisterschaftsklassen werden in Greinbach auch jede Menge Hobby-Drifter in 5 Klassen das Publikum zum Staunen bringen, Der erste Teil der Hobby-Rennen findet bereits am Samstag, 19. Juni, statt, während die Läufe der Supermoto Staatsmeisterschaft allesamt am Sonntag, 20. Juni, gestartet werden.
Das Wochenend-Ticket ist vor Ort um € 12,- (Vorverkauf bis 11.6.: € 9,-), Samstags-Karten um € 5,- und Sonntags-Karten um € 10,- erhältlich, der Eintritt ist für Kinder bis 8 Jahre kostenlos.
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CrissCross - Chris Bienert - keine Supermoto derzeit
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